Keiner kennt den Werbe-Kalender wirklich

Dieser Werbeartikel gehört zu den Top 3 in Deutschland. Trotzdem gibt es viele Fakten über Kalender, die selbst Marketing-Experten noch nicht wissen. mypromo.com hat die 7 wichtigsten zusammengetragen.

Fakt 1: Werbekalender sind ein Millionengeschäft

Niemand weiß genau, wie viele Werbekalender jedes Jahr vergeben werden. Denn der Kalender gehört zu den Top 3 der Werbeartikel in Deutschland. Laut Werbeartikel-Monitor 2020 des Gesamtverband der Werbeartikelwirtschaft (GWW e.V.) lag der Gesamtumsatz durch Werbeartikel in Lande 20119 bei 3,65 Milliarde Euro.

Kalender werden vom Bundesverband Druck und Medien (bvdm) für die Statistik zusammen mit Grußkarten gezählt. Sie machten 2018 gemeinsam 1,3% des Produktionswertes der deutschen Druckindustrie aus, insgesamt 161 Millionen Euro. Das bedeutet ein Plus von 3,2% im Vergleich zu 2017. Der Gesamtumsatz der Druckindustrie in Deutschland erreichte 2018 rund 20,4 Mrd. Euro.

Fakt 2:  Ein Werbekalender bietet viele Werbeflächen

Die üblichsten Werbeflächen bei Stand- und Wandkalendern sind der Fuß- bzw. Kopfteil.

Bei Wandkalendern bringt man stattdessen oder zusätzlich auch auf jedem einzelnen Blatt Werbung an. Bei Buchkalendern gibt es die Möglichkeit, das Logo auf die Vorderseite zu prägen oder zu drucken. Auch auf dem Vorsatzblatt oder Schnitt eines Monatskalenders kann manchmal ein Werbelogo angebracht werden.

Fakten Trends Werbekalender

Fakt 3:  Ein Kalender ist nicht das gleiche wie ein Kalendarium

Das Wort Kalender bezeichnet das Zählsystem für Tage und Wochen. Ein Kalendarium ist ein Verzeichnis von Kalender-Daten, das einen zeitlichen Überblick erlaubt. Im Christentum sind im Kalendarium außerdem die offiziellen Feiertage im Jahreskreis zusammengestellt.

Ein Kalander ist im Alltag nur so praktisch wie sein Kalendarium. Es gibt:

  • Monatskalendarien bei Wandkalendern
  • Jahres- oder Halbjahreskalendarien bei Planungskalendern
  • Tages- oder Wochenkalendarien bei Tischkalendern, Buch- und Taschenkalendern
  • Kombinationen aus Kalendarium und blanco oder karierter Seite bei Hybrid-Timern.

Kalendarien sind zumeist in der Landesprache gedruckt. Inzwischen sind aber auch englischsprachige oder dreisprachige Kalendarien (DE, EN, FR) sehr weit verbreitet.

Im Prinzip kann ein Kalendarium beliebige weitere Informationen enthalten, beispielsweise

  • Geburtstage
  • Jahrestage
  • Branchen-Termine
  • Messen
  • Feiertage verschiedener Nationen und Religionen.
Kalendarien Werbekalender Infografik

Fakt 4: Es gibt richtige Bestseller-Themen bei Kalendern

In der Media-Control-Auswertung für Kunst- und Themen-Kalender dominieren Kalender zu den Sujets Natur, Küche, Mondjahr, Kunst sowie Franchise (Comic, Karikatur, Illustration).

Fakt 5: Für Kalender kommt nur feines Papier in Frage

Für Wandkalender nutzt man in der Regel grafische Papiere, also Papiere, die man gut bedrucken und beschreiben kann. Für Kunst- und Bildkalender kommt mattes oder glänzendes Bilderdruckpapier zum Einsatz. Auf ihnen werden die vollfarbigen Motive besonders brillant dargestellt.

Bei Kalendern gewinnt das Thema Nachhaltigkeit an Bedeutung. Viele mypromo.com-Partner drucken deshalb auf FSC-zertifiziertem Papier. Papiere, die ganz oder teilweise aus Recycling-Material hergestellt werden, erfreuen sich großer Beliebtheit. Auch das gehört zu den Fakten beim Thema Werbekalender.

Tisch- und Terminkalender werden handschriftlich beschrieben. Deshalb nimmt man ein Papier, bei dem Tinte oder Filzstifte nicht so leicht durchschlagen. In der Regel ist das ab einem Flächengewicht von ca. 80 Gramm der Fall.

Fakt 6: Kalender können sich für die Post schlank machen

Bei Werbekalendern kann das Flächengewicht des Papiers eine Rolle spielen. Denn je schwerer und größer ein Kalender, desto teurer das Porto. Es gibt daher postoptimierte Kalender, die aus leichten und knickunempfindlichen Papieren hergestellt werden. Sie lassen sich deshalb gefaltet besonders günstig verschicken.

Fakt 7: Digitale Kalender mögen auch Papier

Vielfach empfinden Menschen Kalender aus Papier als übersichtlicher. Es gibt deshalb immer wieder Versuche, eine Brücke zwischen Papier und digital zu schlagen. Im „Smart Planer“ werden Termine, die man mit einem Spezialstift in einem präparierten Buchkalender notiert, über eine App auch im elektronischen Kalender anzeigt.