ADOMA Wangen im Allgäu

Hier ist Kunststoff Familiensache

Mit Wangen im Allgäu assoziiert man eher Landwirtschaft und Tourismus. Doch mypromo-Partner ADOMA stellt dort bereits seit mehr als 40 Jahren hochwertige Kunststoffprodukte her. Natürlich so umweltschonend wie irgend möglich.

„Und dann werfen die Leute unsere Mehrwegbecher einfach in den Restmüll“. Michaela Spies, bei der ADOMA GmbH für das Marketing zuständig, entsetzt solche Gedankenlosigkeit immer wieder, denn das Unternehmen produziert seit Anbeginn ausschließlich Mehrwegbecher in den verschiedensten Materialien und maximaler Energieeffizienz (auf Anfrage auch gerne aus biobasiertem Kunststoff). Schon seit 1978 wird die Abwärme der Spritzgussmaschinen zum Heizen der Gebäude verwendet und eine Solaranlage auf dem Dach unterstützt im Energiebereich. ADOMA ist zudem als „energiebewusstes Unternehmen“ zertifiziert – und stolz darauf.

„Kunststoff ist ein wertvoller Rohstoff, deshalb gehen wir sehr sorgsam damit um“, betont sie. Das hat das Unternehmen schon seit 1998 schriftlich, denn da erhielt es die erste DIN ISO 9001-Zertifizierung für sein Qualitätsmanagement. Diese wird seither durchgehend mit Erfolg absolviert und aufrecht erhalten. 2004 schloss man dann als Erster auch das Social Compliance Audit der „The Coca-Cola-Company“ ab.

New Generation AllgäuGreen
Der Mehrwegbecher New Generation Allgäu ist aus Bio-Kunststoff.
Mehrwegbecher 2go03
Senkt das Müllaufkommen entscheidend: Mehrwegbecher 2go03.

Mit Coca-Cola wird ADOMA zum Werbeartikel-Hersteller

Überhaupt, Coca-Cola. Schon 1991 stellt die ADOMA GmbH den „Travelcup“ für den Getränkeriesen her. Das ist ein Mehrwegbecher mit Deckel, verschließbarem Trinkrohr und Gürtelanhänger. Und auch der Grund, warum ADOMA überhaupt Werbeartikel herstellt.

Alfons Steinhauser, der Vater der beiden jetzigen Geschäftsführer Kai und Thomas gründete das Unternehmen 1978 mit vier Kunststoff-Spritzgussmaschinen zur Entwicklung und Produktion technischer Teile. Seinen Namen bekam das Unternehmen durch eine clevere Kombination aus den Vornamen der Gründer Adolf, Martin und Alfons, beginnend mit dem Buchstaben „A“ um bei der alphabetischen Suche möglichst immer vorne mit dabei zu sein.

In den ersten Jahren konzentrierte sich die ADOMA GmbH denn auch auf Kunststoffteile für die Bereiche Haushalt, Sportartikel, Spielwaren und Automotive. Rund die Hälfte des Umsatzes erzielt das Unternehmen bis heute in diesem Bereich. Einst als „zweites Standbein“ aufgebaut, entwickelten sich Werbeartikel bei ADOMA seit den frühen 1990ern aber immer stärker zum Umsatzbringer.

Schon 2005 zog sich Alfons Steinhauser aus dem Tagesgeschäft zurück. Seine Söhne Kai und Thomas übernahmen. Seitdem ist der Kunststoff-Ingenieur Thomas Steinhauser für die Technische Leitung verantwortlich, sein Bruder Kai hat als Wirtschafts-Ingenieur die Kaufmännische Leitung übernommen. Rund 110 Mitarbeiter beschäftigt das Familienunternehmen inzwischen.

Zur Jahrtausendwende investierten die Wangener erneut, und erwarben gleich eine ganze Druckerei. Seitdem wurde das Angebot an Dekorationsmöglichkeiten für Werbeartikel ausgebaut auf

„Wir können deshalb Produkte, die über die mypromo-Partner bestellt werden, ohne große Verzögerung mit den Standard-Optionen bedrucken“, erklärt Michaela Spies. Über das mypromo-Netzwerk vertreibt ADOMA Mehrwegbecher, Sportflaschen sowie Flaschenkühler für Events, Messen und die Gastro in diversen Ausführungen.

Über den mypromo Online Editor können Logos direkt auf der Webseite platziert und bearbeitet werden. Denn so ist sichergestellt, dass mit der Bestellung beim mypromo-Partner auch gleich die Druckdaten vorliegen

Recup Becher
Die bundesweite Mehrweg-Initiative Recup bezieht ihre Becher und Deckel von ADOMA.

Mehrweg-Werbeartikel sind der Umsatztreiber bei ADOMA

Ab dem 3. Juli 2021 sind viele Einweg-Kunststoffartikel verboten. Unter die Einschränkung fallen beispielswiese Strohhalme, Einwegbecher und Verpackungen für To-go-Gerichte. Das könnte sich als Glücksfall für die ADOMA-Werbeartikel erweisen. Gerade weil das Unternehmen langjährige Erfahrung bei Mehrweg-Kunststoffteilen für Lebensmittel mitbringt. Die wohl bekannteste bundesweite Mehrweg-Initiative Recup bezieht ihre Becher und Deckel nämlich in Wangen. Doch damit nicht genug: Pfabo – ein innovatives Start-Up etabliert ein ähnliches System für Modulare Essensverpackungen im Theken- und Mitnahmebereich. Entwickler und Produzent ist auch hier ADOMA und gemeinsam haben sie gerade erst den RedDot-Design-Award 2021 gewonnen. „Nachhaltigkeit ist eben schon immer Teil unserer Unternehmens-DNA“, freut sich Michaela Spies. Und davon profitieren nun auch mypromo-Kunden.