Design für Werbeartikel FAQ

Design-Fragen? Hier werden Sie geholfen!

Wer zum ersten mal das Design für eine Werbeartikel-Kampagne übernimmt, fühlt sich oft unsicher. Denn die Anforderungen sind doch ganz anders als bei Webseiten oder Drucksachen. Hier deshalb die große mypromo.com FAQ für Einsteiger.

Für den großen Werbeartikel-Design Einsteiger-Guide hat die mypromo.com-Redaktion Partner, Händler und Agenturen mit Fokus um Hilfe gebeten. Die wichtigsten Antworten auf technische Fragen rund um Design und Druckvorbereitung für Werbeartikel finden Sie hier, unterteilt in die Bereiche:

  • Drucktechnologien
  • Logo, Gestaltung und Farben
  • Ich brauche immer noch Hilfe!

Diese Rubrik wird natürlich laufend erweitert. Deshalb freut sich die Redaktion, wenn Sie sich mit weiteren Fragen direkt an uns wenden. Wir nehmen die Antworten gerne hier auf.

Drucktechnologien für Werbeartikel

Welche Drucktechnologien werden für Giveaways eingesetzt?

Werbeartikel können aus vielen verschiedenen Materialien hergestellt werden. Nicht jede Druckmethode ist für alle Untergründe geeignet. Leider hat auch jede Drucktechnik unterschiedliche Einschränkungen. Deshalb ist es sinnvoll, sich bereits vor dem Design für einen Werbeartikel damit zu befassen, wie die Grafik oder das Logo aufgedruckt werden sollen. Mehr zu den Drucktechnologien der mypromo-Partner finden sie in unserem Fachartikel.

Was ist der Unterschied zwischen bedrucken, lasern und prägen?

Wenn man ein Werbeartikel designt, ist es ganz wichtig, sich zuerst zu entscheiden, ob das Logo gedruckt, mit Laser beschriftet oder geprägt werden soll. Denn bei Laserbeschriftung und Prägen kann das Logo nur einfarbig dargestellt werden. Im Offset- und Digitaldruck sind dagegen alle Farben, und sogar Verläufe möglich. Tampon- und Siebdruckverfahren arbeiten bei Werbeartikeln meist nur mit einer bis drei vollflächigen Farben. 

Ist Digitaldruck besser als Offset- oder Siebdruck bei Werbeartikeln?

Bei den Werbeartikeln, die die mypromo-Partner anbieten, ist die beste Drucktechnologie für dieses spezielles Produkt bereits festgelegt. Dem Empfänger dürfte ohnehin egal sein, ob das Werbelogo im Digital- oder Siebdruck gefertigt wurde. Denn es kommt ihm nur auf Qualität und Haltbarkeit an. Diese unterscheiden sich heute zwischen analogen und digitalen Drucktechnologien nur noch sehr gering.

Beim 4C (also vierfarbigen) Motiven bietet der Digitaldruck bei kleinen Auflagen den Vorteil, dass man das Bild direkt aus das Datei drucken kann. Es wird also keine teure Druckvorlage benötigt, was bei geringen Stückzahlen von Werbeartikeln günstiger sein kann.

Der wichtigste Nachteil des Digitaldruck liegt sicher darin, dass er nicht auf allen Papiersorten gleich gut funktioniert. Recyclingpapier, aber auch manche Naturpapiere können ein Problem sein. Das schränkt dann die Auswahl des Papiers für das Design ein.

Elwood Thermobecher
Ein Logo kann man in beliebigen Farben auf viele verschiedene Materialien drucken.
Taschenkalender Modell 739
Ein Logo, das man Prägen oder Lasern lässt, kann nur einfabig dargestellt werden.

Logo, Gestaltung und Farben

Wo bekomme ich ein Logo her, wenn ich das Design für einen Werbeartikel erstelle?

Die meisten Unternehmen haben bereits ein Logo. Allerdings liegt es oft nicht in der erforderlichen Form vor. Das gilt besonders dann, wenn das Markenzeichen bisher nur online Verwendung fand. Unser Logo-Fachartikel hat dazu alle wichtigen Details.

Was mache ich, wenn es das Logo nur ausgedruckt gibt?

Manchmal liegt ein Logo bei einem Design-Projekt für eine Giveaway nur ausgedruckt vor. Man muss es also redigitalisieren. Dazu kann man durchaus die Smartphone-Kamera verwenden. Profi-Programme wie Adobe Photoshop und Illustrator, oder auch Corel Draw, bieten viele Möglichkeiten, solche Fotos zu verbessern und sie sogar in Vektorgrafiken zu verwandeln.

Man kann es sich auch einfach machen, und den mypromo-Online Editor für das Design von Werbeartikeln nutzen. Denn ein cleverer Algorithmus im Hintergrund sorgt dann dafür, dass der ausgewählte mypromo-Partner mit der Bestellung gleich perfekte Druckdaten erhält.

Kann man ein Logo für einen Werbeartikel auch in Office oder einer App designen?

Wer nicht den mypromo Online Editor für das Design eines Giveaways einsetzen will, sollte auf Programme für Grafik-Profis setzen. Smartphone-Apps und Büroprogramme können zwar heute auch Dateien in .JPG und .PDF erstellen. Diese ließen sich theoretisch zum Drucken verwenden. Allerdings muss man mit erheblichen Qualitätsproblemen rechnen. Profis raten deshalb davon ab, Werbeartikel mit Smartphone-Apps oder Office-Programmen zu designen. 

Was ist die beste Farbe für das Design eines Werbe-Logos?

Die Farbe eines Logos sollte zum Unternehmen passen. Psychologen schreiben Farbtönen bestimmte Assoziationen zu. In unserem Fachartikel zu Farben für Werbeartikel finden Sie weitere Details.

Bild nachzeichnen
In Adobe Illustrator kann man ein Bild oder Logo nachzeichnen und so in eine Vektor-Grafik verwandeln.

Ich brauche immer noch Hilfe beim Design von Werbeartikeln!

Ich habe kein Zeit / Lust auf Design, wer kann das übernehmen?

Agenturen, Werbeartikel-Händler oder Druckereien, mit denen ein Unternehmen bereits zusammengearbeitet hat, sind gute Ansprechpartner, wenn man ein druckfertiges Logo benötigt. Oft archivieren diese die Druckdaten für Folgeaufträge. Zumeist werden die Daten allerdings dann nach einem gewissen Zeitraum gelöscht. Die Weitergabe archivierter Daten ist in der Regel mit einer Aufwandspauschale verbunden.

Eigentlich wäre ein komplett neues Design schön. An wen kann ich mich wenden?

Wenn keine geeignete Logo-Datei mehr auffindbar ist, oder diese nicht mehr den modernen Ansprüchen genügt, sollte man eine Agentur oder einen Profi-Designer mit der Überarbeitung beauftragen. Das Design eines komplett neuen Firmen-Logos kann dabei allerdings mehrere Wochen in Anspruch nehmen. Der Auftrag kann hunderte oder tausende von Euro kosten. Das hängt vom Aufwand ab.

Ich brauche aber ein neues Logo, geht das Design nicht günstiger?

In den letzten Jahren haben sich Web-Plattformen gegründet, auf denen man Designer aus aller Welt zu Festpreisen beauftragen kann. Eine solche Plattform ist etwa 99Designs. Es ist allerdings wichtig, dass genau bespricht, wie das Logo für den Druck auf einem Werbeartikel überarbeitet werden soll. Denn ein Designer benötigt ein so genanntes „Briefing“. Dort hält man die Eckdaten des Auftrags und die Art der anzuliefernden Daten genau fest.