Elektronische Werbeartikel einsetzen

Werbung mit Zukunft

Immer mehr Unternehmen wollen elektronische Werbeartikel einsetzen. Denn sie sind bei vielen Zielgruppen sehr beliebt. Wie also kann man eine Kampagne mit Elektronik-Giveaways so planen, dass sie wirksam und kosteneffizient ist?

Elektronische Werbeartikel gelten als Stars unter den Werbeartikeln. Denn sie wirken wertig und sind oft ungemein praktisch. Der GWW e.V. Werbeartikel-Monitor stellte fest, dass bereits 2018 rund 15 Prozent der befragten Unternehmen elektronische Werbeartikel einsetzen. Im Jahr davor waren es erst zwei Prozent gewesen. Es ist davon auszugehen, dass diese Entwicklung beim Einsatz elektronischer Werbeartikel bis heute angehalten hat, allerdings vermutlich mit weniger dramatischen Zuwachsraten.

Die Mehrzahl der elektronischen Werbeartikel werden dem Markttrend folgend, wohl Streuartikel mit einem Netto-Warenwert von unter zehn Euro sein. Schließlich machten diese laut GWW e.V. 2018 bereits 96% aus. Es ist allerdings auch davon auszugehen, dass unter Präsent-Werbeartikeln über zehn Euro viele elektronische Werbeartikel sind.

INfografik Elektronik Gadgets

Welche elektronischen Werbeartikel gibt es?

Das Angebot an elektrischen Werbeartikeln ist fast unüberschaubar. Um das richtige Werbemittel für die angepeilte Zielgruppe zu bestimmen, kann es deshalb sinnvoll sein, sie zu Gruppen zusammenzufassen, beispielsweise so:

  • Einfache elektrische / elektronische Werbeartikel
  • Speichermedien
  • Kabel, Netzteile, Power Banks
  • Audio-Geräte
  • Produkte mit App-Unterstützung / Gadgets.

Einfache elektrische / elektronische Werbeartikel einsetzen

Unter die „elektrischen“ oder einfachen elektronischen Werbeartikel kann man Produkte wie Lampen, Radiowecker, Taschenlampen, Taschenrechner, Piezo-Feuerzeuge,  Halterungen, elektronische Thermometer, batteriebetriebene Gewürzmühlen, etc. zählen. Ihnen allen ist gemeinsam, dass sie selbsterklärend sind, und einem klaren Zweck dienen. Damit sind sie auch für Empfänger geeignet, die mit Technik ansonsten sehr wenig am Hut haben.

Wer sich hier die Lebens- und Arbeitswelt seiner Zielgruppe einfühlt, kann hier Giveaways platzieren, die buchstäblich bis zu ihrem Zerfall wirksam sind. So freuen sich etwa Kalkulations- und Buchhaltungsabteilungen oft immer noch über einfach zu bedienende Taschenrechner. Denn damit geht auch der grobe Überschlag während eines Telefongesprächs ganz ohne Computer schnell und sicher von der Hand.

Speichermedien als elektronische Werbeartikel einsetzen

Speichermedien waren einige Jahre lang vor allem in kreativen und informationsgetriebenen Branchen ein beliebter Werbeartikel. Heute gibt es in vielen Unternehmen und Privatwohnungen keine Laufwerke für so genannte optische Speichermedien wie DVDs oder Blu-ray mehr.

Auch der Flash-Speicher / USB-Stick / Pen Drive / USB-Speicher hat an durch Cloud-Computing an Bedeutung verloren. Sein Einsatz kann trotzdem sinnvoll sein, etwa für große PDF-Kataloge oder Software-Installationen. Allerdings sollte man das „Befüllen“ der Speichermeiden als Werbeartikel möglichst Fachleuten überlassen. Die Gefahr, die Systeme des Kunden mit Malware zu infizieren, ist einfach zu groß.

Der USB-Stick eignet sich wie kaum ein anderer Werbeartikel zur nachhaltigen, langfristigen Nutzung und zur Weitergabe. Deshalb sollte er hochwertig sein und genügend Kapazität haben, um wirklich nützlich zu sein. Mindestens 32 GB, besser 64 GB Speicher vom Marken-Hersteller sollten es schon sein. Denn sonst ist USB-Speicher mit Logo nach einmaligem Gebrauch Elektro-Schrott. Vielen Kunden stößt das heute zu Recht sauer auf.

Beim Einsatz von USB-Sticks als Werbeartikel lohnt es sich besonders, auf die Details zu achten. Denn beispielsweise Pen Drives mit dem alten, langsamen Standard USB 1.1 sind kaum mehr nutzbar. Die allermeisten Flash-Drives haben zudem einen bis heute einen USB-A-Stecker. Sie lassen sich damit an viele aktuelle Computer-Modelle, darunter alle Apple Macbooks der letzten Jahre, überhaupt nicht mehr ohne einen Adapter anstecken. In Branchen mit hohem Anteil an Apple-Computern wie etwa in den Medien, in Agenturen oder Beratungsfirmen, ist das Pen Drive also keine Selbstläufer mehr.

Elektronische Werbeartikel USB Sticks bedruckt
USB-Sticks werden häufig als Werbeartikel genutzt.
Werbeartikel Adapter
Kabel und Adapter können als elektronische Werbeartikel sehr wirksam sein.

Kabel, Netzteile, Lade und Power Banks als Giveaway

Für die meisten ihrer Nutzer ist die Akkulaufzeit von Smartphones und Smart Watches immer noch zu kurz. Zusatz-Akkus, so genannte Power Banks oder Power Bars sind deshalb beispielsweise für Reisende, aber auch Festival-Besucher, ein idealer Werbeartikel. Man sollte allerdings auch hier auf Qualität und Kapazität achten.

Ein Akku eines modernen Android-Smartphone hat typischerweise zwischen 3.500 und 5.000 mAh, bei iOS-Geräten sind es meist um die 3.000 mAh. Eine Power Bank mit 1.000 mAh richtet deshalb bei einem leeren Stromspeicher nicht viel aus. Die meisten Empfänger dürften ein solches Werbemittel nicht besonders schätzen. Power Banks funktionieren mit allen Kleingeräten, die man über USB laden kann, also beispielsweise auch Kompaktkameras.

Es gibt vereinzelt bereits Zusatz-Akkus mit drahtloser oder Qi-Ladefunktion. Kompatible Geräte wie alle Samsung Galaxy-Modelle ab den S6 sowie iOS-Geräte ab dem iPhone 8 kann man laden, indem man sie auch die eingebaute Induktionsschleife legt. Ladeplatten oder Lade-Discs mit Netzteil sind allerdings weit häufiger. Sie lassen sich meist gut bedrucken, und wirken etwa in Aufenthaltsräumen oder Gastro-Flächen.

In Büros und auf öffentlichen Flächen können mit Logo bedruckte Mehrfach-Wandstecker enorme Sympathien auslösen. Die passenden Kabel müssen die Nutzer dann allerdings selbst dabeihaben. Deshalb eignen sich Kabel und Adapter auch sie als beliebte Giveaways.

Die häufigsten Ladespitzen sind USB-A, Micro-USB, USB-C sowie Lightning. Da selten vorab abgefragt werden kann, welche beim Empfänger benötigt wird, empfehlen sich für breite Kampagnen Kabel mit mehreren Ladespitzen.

Audio-Geräte mit Logo als Werbeartikel

Als Werbeartikel werden bei Audio-Geräten vor allem Lautsprecher und Kopfhörer, seltener auch Radios und Radiowecker eingesetzt. Sie haben den Vorteil, dass sie aktuellen PC, Mac, Tablets und Mobilgeräten umfassend kompatibel sind. Denn die Verbindung erfolgt über die Bluetooth-Schnittstelle. Diese ist inzwischen so bekannt und gelernt, dass solche Audio-Geräte als Werbeartikel durchaus nicht nur bei jungen und/oder technik-begeisterte Nutzern beliebt sind.

Zwar sind Marken-Geräte bei den Empfängern auch hier beliebter. Die weitgehende Standardisierung der Komponenten sorgt jedoch dafür, dass auch sehr günstige Audio-Geräte einen guten Klang und genügend Lautstärke bieten. Ein Teil der Tonqualität hängt zudem vom gekoppelten Smartphone ab.

Erwachsenere Zielgruppen hören heute oft Podcasts oder Hörbücher. Mit Audio-Geräten als Werbemittel kann man also auch eine breit gefächerte Zielgruppe ansprechen.

Elektronischer Werbeartikel - Ladekabel Multi-Spitze
Ladekabel mit mehreren Ladespitzen passen bei fast allen modernen Movilgeräten. Sie eignen sich deshalb gut als elektronische Werbeartikel.

Elektronische Werbeartikel: Gadgets und App-basierte Produkte

An Gadgets, also innovativen oder ausgefallenen elektronischen Werbeartikeln, herrscht kein Mangel. Das können relativ einfache Produkte wie Ventilatoren mit USB-Anschluss, Schlüsselfinder oder Schrittzähler sein. Viele Produkte sind aber alles andere als selbsterklärend. Das gilt vor allem dann, wenn zum Betrieb eine App heruntergeladen und in Betrieb genommen werden muss.

Erstaunlich viele Menschen aller Altersklassen scheitern daran. Das gilt vor allem dann, wenn das kleine Programm nicht in die Landessprache übersetzt wurde. Viele Firmen, die Gadgets wie intelligente Schlösser, Kameras oder Fitness-Zubehör herstellen, sind relativ kurzlebig. Binnen Monaten ist die App dann veraltet, das Gadget nicht mehr nutzbar. Das kann nicht im Sinne des Werbetreibenden sein. Denn selbst technisch versiert Empfänger haben selten Lust, sich intensiv mit einem bockigen Giveaway auseinander zu setzen.

Wenn im Rahmen einer entsprechenden Kampagne solche App-basierten Gadgets vergeben werden, ist deshalb ein Produkt eines Markenherstellers sinnvoll. Dieser bietet in der Regel auch professionellen Support.

Was soll man beachten beim Einsatz elektronischer Werbeartikel?

Die beliebten elektronischen Werbeartikel einsetzen kann man durchaus als Kür in der haptischen Werbung betrachten. Bei der Bestimmung der Zielgruppe, der begleitenden Kampagne und natürlich der Produktauswahl gibt es mehr Details zu beachten als bei anderen Werbeartikeln. Das gilt vor allem dann, wenn man nachhaltig werben will.

Beim Werbedruck gibt es bei elektrischen und elektronischen Werbeartikeln viele Möglichkeiten. Die mypromo-Händler beraten gerne.