veganes fruchtgummi

Die Bärchen mit dem grünen Herzen

Gummibärchen ohne Gelatine und anderes Fruchtgummi in Vegan-Qualität sind als Werbemittel gerade extrem beliebt. Doch wie stellt man sie überhaupt her, was unterscheidet sie sich von konventionellen Produkten? Und wie kann man das in der Werbung nutzen?

Wie stellt man Gummibärchen ohne Gelatine (und mit) her?

Das Grundrezept von Fruchtgummi ist einfach. Das gilt auch dann, wenn man Fruchtgummi vegan als Werbeartikel herstellen will.  Man braucht dazu Zucker, Wasser und Sirup. Die Mischung wird gekocht oder mit anderen Verfahren zu einer dickflüssigen Masse verarbeitet. Gegen Ende der Zubereitungszeit fügt man Zitronensäure, Aroma- und andere Stoffe sowie ein Verdickungsmittel hinzu.

In Weingummi gehört, wie der Name schon sagt, echter Wein. Das muss sein, auch wenn der Alkohol bei der Zubereitung verdampft. Deshalb kann er bei der Zubereitungsart „Englisches Weingummi“ gleich ganz draußen bleiben.

Fruchtgummi vegan und allergiefrei

Die zubereitete Gummi-Masse gießt man in Formen, die mit Stärkepulver bestreut wurden. Nach dem Trocknen entfernt der Hersteller die Stärke. Dann behandelt er das Gummibonbon mit Wasserdampf, Bienenwachs oder Pflanzenfett. Dadurch glänzen die Süßigkeiten schön und kleben in der Tüte nicht zusammen.

Heute gibt es sehr viele Rezepte für Gummibärchen und andere Gummibonbons. So nimmt man statt Sirup und Industriezucker ganz oder teilweise Fruchtsaft, Rohrzucker oder auch Honig.  Die üblicherweise aus Schweineknochen hergestellte Gelatine kann durch pflanzliche Verdickungsmittel wie Gummi Arabicum oder Pektin. So stellt man Gummibärchen ohne Gelatine her. Alternativ kann man die Schweine-Gelatine auch durch durch solche aus anderen tierischen Stoffen ersetzen. Dann ist das Fruchtgummi aber natürlich nicht vegan.

So ist es möglich, Gummibonbons herzustellen, die religiösen Speisevorschriften entsprechen. Das heißt, dass sie beispielsweise koscher oder halal sind. Es gibt sogar Fruchtgummi, das für Allergiker geeignet ist.

Vegane Fruchtgummis entsprechen meist auch den Vorschriften für koscher oder halal. Sie werden auch deshalb als Werbeartikel immer beliebter. Die Nachfrage nach Fruchtgummi vegan und Bio-Gummibärchen sowie Gummibonbons mit funktionellen und Wellness-Zusätzen wie Vitaminen oder Guarana steigt ebenfalls schon seit Jahren. Auch der Verbraucher-Trend hin zu mehr Nachhaltigkeit dürfte ein Rolle spielen.

Noch relativ neu sind Tee-Bären. Die Tee-Bären enthalten Fruchtsaft und Tee-Extrakt. Löst man Tee-Bär in einer Tasse heißen Wassers auf, erhält man ein Teegetränk: Kaum eine Süßigkeit ist so wandelbar wie das Gummibärli!