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Was heißt Nachhaltigkeit bei Werbeartikeln?

„Grün“ liegt im Trend – auch bei den Werbeartikeln. So findet man das richtige Produkt für eine Zielgruppe, die auf Nachhaltigkeit setzt.

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Feuerzeuge sind nach wie vor beliebte Werbeartikel - und heute längst nachfüllbar.

Werbeartikel wurden früher auch Werbemittel oder Werbegeschenke genannt. Es handelt sich um kleine Gaben, mit denen Unternehmen ihre Kunden oder Interessenten bedenken. Sie müssen  zu dem Unternehmen passen, das damit wirbt. Doch ist auch die Empfänger-Zielgruppe wichtig. Menschen reagieren allerdings nicht immer rational.

Das führt dazu, das nachhaltige Werbeartikel wie Kalender oder Notizbücher manchmal als umweltschädlich wahrgenommen werden. Und das, obwohl die Wiederverwertungsquote von Altpapier in Deutschland schon 2016 bei über 82 Prozent lag.

Elektrogeräte, die „umweltfreundlich“ für die papierlose Kommunikation zum Einsatz kommen, enden hingegen innerhalb weniger Jahre als hochgiftiger Elektroschrott. Über 155.000 Tonnen Elektroschrott wird jährlich allein aus Deutschland nach Asien und Afrika exportiert.

Die Diskrepanz zwischen gefühlter Nachhaltigkeit und dem letztendlich entscheidenden CO2-Fußabdruck gilt auch für viele weitere Werbeartikel.

Das reicht vom nachfüllbaren Feuerzeug über das Shirt aus Bio-Baumwolle bis hin zum Kugelschreiber mit Korpus aus Pappe statt Kunststoff. Der Werbetreibende muss sich daher entscheiden, welche Aspekte der Nachhaltigkeit seinen Kunden bei einem Werbeartikel am wichtigsten sind.

Ein weiteres wichtiges Kriterium für die Wahl des richtigen nachhaltigen Werbeartikels ist das Image des werbenden Unternehmens. Denn der „grüne“ oder auch vegane Werbeartikel muss im Einklang mit dem Markenbild stehen. Sonst kann die Kampagne schnell unglaubwürdig wirken.

Wo kann ich nachhaltige Werbeartikel kaufen?

Ein nachhaltiger Werbeartikel ist nur, was beim umworbenen Kunden wirklich ankommt. Das gilt im Grunde beinahe unabhängig davon, ob er aus tropischem Edelholz oder recycelten PET-Flaschen hergestellt wurde.

Denn wenn dem Empfänger die Gabe nicht gefällt und er sie deshalb gleich unbesehen entsorgt, wurden Ressourcen unwiederbringlich verschwendet. Außerdem kann sich die Werbewirkung bei so einem ungeliebten Artikel durchaus ins Gegenteil verkehren. Von Nachhaltigkeit kann dann nicht die Rede sein.

Ein Werbeartikel, der nicht gefällt, löst statt Sympathie für das Unternehmen vielmehr Vorbehalte oder gar Ablehnung aus. Das kann man dann durchaus als „Super-Gau“ beim Einkauf von Werbeartikeln sehen.

Nachhaltige Werbeartikel sind also nicht nur solche, die mit Öko-Labels werben. Zumal nur anerkannte Kennzeichen wie Blauer Engel, das EU-Biosiegel, FSC oder Fairtrade eine gewisse Sicherheit bieten.

Bei renommierten Siegeln werden nachprüfbare und regelmäßig kontrollierte Kriterien eingehalten. Auch für nachhaltige Werbeartikel gilt vor allem das, was für alle Werbemittel schon immer galt: nur ein Werbeartikel, der auch ein überlegtes Geschenk ist, wird ausgiebig benutzt und zeigt lange Wirkung.