SCHMID Druck+Medien Werbegeschenk

Überraschung!

Ein Giveaway sollte den Empfänger überraschen, und ihm Spaß machen. SCHMID Druck+Medien hebt das Werbegeschenk deshalb auf eine neue Ebene. Hergestellt wird es immer aus dem nachhaltigen Werkstoff Papier.

Angefangen hat es eigentlich ganz harmlos, hat man Ulrich Reichardt erzählt. Er ist bei SCHMID Druck+Medien Head of Prepress sowie E-business Print Manager. Also ist er für die Druckvorstufe sowie die Online-Shops und Kooperation mit Partner-Portalen wie mypromo.com zuständig. Denn neben Werbegeschenken, Verpackungen und Giveaways produziert SCHMID Druck+Medien auch ganz normalen Akzidenzdruck.

„Unsere ersten Schiebekarten haben wir für einen Hersteller von Gardinen und Sonnenschutz entwickelt“, sagt Reichardt. Denn der habe eine besondere Idee gesucht, um die neu ins Sortiment aufgenommenen Schiebegardinen mit einem Mailing an den Fachhandel zu bringen. Die aufwendige Entwicklung, damals noch im Wesentlichen ganz manuell, zahlte sich aber aus.

Die Aktion, die dank der Idee von SCHMID Druck+Medien aus der simplen Karte ein wahres Werbegeschenk machte, war nämlich ausgesprochen erfolgreich. Das wiederum führte dazu, dass das Unternehmen in den folgenden Jahren immer mehr Karten, Boxen, Werbeartikel und andere spannende Printgimmicks aus Papier entstanden.

„Print-Produkte, mit denen sich der Empfänger beschäftigt, sind sehr gut dazu geeignet, Informationen wirksam zu verankern. Das gilt übrigens nicht nur bei Giveaways für die Werbung, sondern auch im Education-Bereich. Wir arbeiten deshalb auch gelegentlich für Bildungsträger.“

SCHMID Druck+Medien Anlieferung
SCHMID Druck+Medien ist Teil der Elanders-Gruppe.
SCHMID Druck+Medien Gebäude
Am Standort Kaisheim arbeiten ca. 80 Beschäftigte.

Wie wird Papier bei SCHMID Druck+Medien zum Werbegeschenk?

Auch heute kann man die hochspezialisierte Entwicklungsabteilung noch damit beauftragen, ein ganz neues Gadget aus Papier zu erfinden. Ob Pop-up, Spring, Knack, Schublade, Würfel – oder eine Kombination daraus: Den ersten Entwurf gibt es binnen zwei Arbeitstagen, versichert Reichardt. Ein kleiner Digitaldrucker und ein Schneideplotter in der Abteilung machen es möglich, Muster aus Originalmaterial zu erstellen. Zum Entwurf kommt Spezial-Software für den Verpackungsdruck zum Einsatz. Außerdem ist auch Adobe Illustrator ein wichtiges Hilfsmittel, da sich viele Mechaniken nicht mit Verpackungssoftware erstellen lassen.

„Dazu kommt, dass unsere Profis in der Entwicklung ein weit überdurchschnittliches räumliches Vorstellungsvermögen haben“, lacht er. „Weniger Versierte verirren sich nämlich schon mal in all den Falzen, Knicken und Ausschnitten“. Deshalb werden Druckdaten für komplizierte Produkte nicht nur einem automatisierten Preflight unterzogen, sondern auch noch einmal “von Hand” durchgesehen. „Wir wollen ja schließlich, dass wir bei SCHMID Druck+Medien unseren Kunden ein richtig tolles Werbegeschenk herstellen, und nicht eine Enttäuschung produzieren.“

„Wir“, das sind in dem Falle rund 80 festangestellte Mitarbeiter am Standort Kaisheim. Seit 2015 gehört SCHMID Druck+Medien darüber hinaus zur internationalen Elanders Gruppe mit insgesamt mehr als 7.200 Mitarbeitern in fast 20 Ländern. „Neben unseren Festangestellten haben wir in der Region auch noch Heimarbeiter“, erklärt Reichardt. „Die Endfertigung mancher Produkte ist so kompliziert, dass Roboter das kaum stemmen können. Menschen sind da schneller, präziser und vielseitiger.“

Produkteentwicklung SCHMID Druck+Medien
Für die Produktentwicklung braucht man bei SCHMID Druck+Medien viel räumliches Vorstellungsvermögen.
Produkte SCHMID Druck+Medien
Neue Produkte kann man dank eines Baukastensystems bei SCHMID Druck+Medien schnell entwickeln.

Automatisierung für Geschwindigkeit

Die Endfertigung, also das zusammenfalten oder-stecken der Print-Gadgets, ist allerdings eine ziemliche Ausnahme im Workflow. Denn der ist schon seit Jahren automatisiert. „Die Druckdaten werden bei uns nach dem Preflight von einer speziellen Software in Sammelformen zusammengefasst.“

Das bedeutet, dass auf einem Bogen von ca. 72 x 102 cm die Aufträge ganz verschiedener Kunden gedruckt werden. So kann man auch kleine Auflagen sehr wirtschaftlich im Hochleistungs-Analogdruck herstellen. “Unsere Heidelberg Speedmaster XL 106 bedruckt pro Stunde bis zu 18.000 Bögen“, erläutert er. Alle Effektkarten werden zusätzlich mit einem matten Lack veredelt. „So wirken unsere Werbegeschenke aus Papier sie einfach noch besser “, erklärt der Head of Prepress SCHMID Druck+Medien.

Bei den Gastro-Produkten, also beispielswiese Burger-Verpackungen und Fritten-Tüten, wird außerdem darauf geachtet, dass nur entsprechend zugelassene Lacke und Farben für den Lebensmittelbereich zum Einsatz kommen. Die Standorte in Waiblingen und Herrenberg, an denen aktuell die Foodverpackungen produziert werden, sind bereits zertifiziert. Die  Zertifizierung für den Standort in Kaisheim läuft gerade. „Wir rechnen damit, dass wir für unseren Standort hier in Kaisheim, das entsprechende Zertifikat des TÜV Süd noch bis zum Herbst 2021 erteilt zu bekommen.“

Lamellenkarte Schmid Druck+Medien
Den Anstoß zur Lamellenkarte gab vor vielen Jahren ein Kunden aus dem Bereich Sonnenschutz.
Schiebekarte SCHMID Druck+Medien
Wenn sie der Empfänger mit einem Printprodukt beschäftigt, wird die Information besser verankert.

Schell nachwachsende Rohstoffe für umweltfreundliche Giveaways

Mit ihren Werbegeschenken aus Papier liegt SCHMID Druck+Medien ganz im Trend zu mehr Nachhaltigkeit. Denn Papier ist aus dem lokal (relativ) schnell nachwachsenden Rohstoff Holz. Noch dazu kann Papier sehr gut recycelt werden. „Wir rechnen in den kommenden Jahren mit steigender Nachfrage“, so Reichardt. „Viele Unternehmen stellen auf Gastroverpackungen aus Papier um. Und auch für die Kundenwerbung sind Mailings wieder stark im Kommen. Denn sie wirken verbindlicher als eine Mail oder Benachrichtigungen. Und sie landen nicht im Spamordner.“ Das gilt vor allem für die aufwendigen Kreationen von SCHMID Druck+Medien – echte Werbegeschenke eben.