Süßigkeiten für Allergiker

Nein danke, ich bin allergisch

Süße Werbung geht immer, oder? Doch neuerdings leiden immer mehr Menschen unter Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Worauf man achten muss, wenn man Süßigkeiten als Werbeartikel auch für Allergiker einsetzen will, erfahren Sie hier. Plus Checkliste.

Essbare Werbung ist wahrscheinlich ein der ältesten und wirksamsten Werbeformen. Denn an das Bonbon in der Drogerie, den Krapfen beim Bäcker, die Scheibe Aufschnitt beim Metzger der Kindheit erinnerten sich viele Menschen noch Jahrzehnte später voller Nostalgie. Deshalb kaufen sie dann als auch als Erwachsene gerne weiter im gewohnten Laden ein. 

Die meisten Menschen haben heute keine Gelegenheit, den Laden ihrer Kindheit zu unterstützen. Das liegt zumeist daran, dass sie selbst oder das Geschäft umgezogen sind. Das Konzept, durch essbare Werbung Kundenbeziehungen aufzubauen, klappt aber immer noch. Es ist allerdings ein bisschen komplizierter geworden. Denn immer mehr Werbetreibende müssen sich fragen: Wie finde ich eigentlich Süßigkeiten für  Allergiker, wenn ich mit Schokolade, Fruchtgummi & Co. werben will?

Warum sind Süßigkeiten für Allergiker für Werbetreibende wichtig?

Experten gehen davon aus, dass in Deutschland 20 bis 30 Millionen Menschen an allergischen Erkrankungen leiden. Diese Zahl soll zudem in den nächsten Jahren weiter steigen. Man kann deshalb davon ausgehen, dass sich in jeder Zielgruppe eine erhebliche Anzahl von Allergikern versteckt. Werbetreibende, die das Thema einfach ausblenden, müssen also mit erhöhten Streuverlusten durch Allergiekranke beim Einsatz von Süßer Werbung rechnen.

Zu den Allergikern in Deutschland kommen Menschen mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten hinzu. Das sind nach seriösen Schätzungen noch einmal bis zu 20%. Die bekanntesten Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind

  • Laktoseintoleranz
  • Glutenunverträglichkeit.

Bei Themen wie “Kekse für Allergiker” oder auch “Schokolade für Allergiker” können neben Allergien also auch Unverträglichkeiten eine Rolle spielen. Dabei ist die wachsende Zahl von Menschen, die vorsichtshalber oder als Lifestyle-Entscheidung beispielsweise auf Milch- oder Weizenprodukte verzichten, noch gar nicht mitgerechnet.

Wie kann man herausfinden, ob Süßigkeiten für Allergiker geeignet sind?

Essbare Werbung unterliegt wie alle Lebensmittel in Deutschland der Lebensmittel-Informationsverordnung (LMIV) der Europäischen Union zur  Kennzeichnung von Lebensmitteln. Sie ist auch als Verordnung Nr. 1169/2011 bekannt und gilt für alle Hersteller, die Lebensmittel an Endverbraucher abgeben.

Gemäß der LMIV müssen Zutaten, die Allergien auslösen, auf dem Etikett aufgelistet werden. Auch Nährwert sowie Alkoholgehalt sind zwingend anzugeben. Wer Süßigkeiten für Allergiker einkauft, kann sich hier also recht genau informieren.

Weniger transparent ist die Kennzeichnung bei Gluten, Fructose und Laktose. Hier muss man sich im Zweifelsfalle beim Anbieter nachfragen. Die mypromo-Partner informieren gerne.  Denn die Auswahl an süßen Werbeartikel für gesundheitsbewusste wächst ständig. So findet man in fast jedem Sortiment auch vegane oder zuckerfreie Produkte.

Suessigkeiten Allergiker
Auch für Allergiker gibt es immer mehr Süßigkeiten, die man für die Werbung einsetzen kann.

Checkliste: Süßigkeiten für Allergiker in der Werbung

1. Zielgruppe im Auge behalten

Zuckerfreie Süßigkeiten kommen in der Kinderzahnarztpraxis wahrscheinlich besser an als im Feinkostladen.

2. Inhaltsstoffe checken

Ob Schokolade oder Kekse für Allergiker geeignet sind, steht auf der Verpackung

3. Den richtigen Moment abpassen

Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten können Betroffenen schwer zu schaffen machen.

4. Werbewirkung nicht vergessen

Kekse für Allergiker oder Fruchtgummi nur mit Fruchtzucker  passen gut zu Unternehmen mit Schwerpunkt Gesundheit.

5. Qualität wählen

Süße Werbung, ob nun für Allergiker oder nicht, wirkt nur, wenn sie auch schmeckt.