Suthor CO2 neutral

Werbeartikel gibt es jetzt auch CO2 neutral

Auf der PSI Messe überraschte myPromo.com-Partner. Denn als Unternehmen ist Suthor seit Ende 2019 CO2 neutral. Das gilt auch für die Produktion. Damit nimmt die Traditionsfirma aus Nettetal in der Branche eine Vorreiterrolle ein. Marketingleiter Lars Bühler kennt die Hintergründe.

„Das Thema Nachhaltigkeit war auf der PSI Messe allgegenwärtig“, sagt Lars Bühler. „Fast jedes Kundengespräch drehte sich irgendwann darum. Insofern war der Zeitpunkt für uns natürlich günstig, die neue offizielle Leitlinie des Unternehmens bekannt zu machen.“ Passend dazu zeigte Suthor auch erstmals das behutsam überarbeitete Logo. „Mit einer Geschichte von 90 Jahren kann man nicht einfach mit einer ganz neuen CI auf den Markt gehen“, so der Marketingleiter. Doch der Relaunch scheint gelungen: Das bekannte Markenzeichen steht nun sicher auf einem weißen, stilisierten Blatt. Die neue Unterzeile „Nachhaltig werben und dekorieren“ sowie der frisch-grüne Hintergrund für den neuen Katalog und die Webseite macht klar, wohin die Reise geht. Denn auch die Produzenten von Werbeartikeln müssen heute Verantwortung für das Klima übernehmen – und das auch kommunizieren.

Tue Gutes und rede darüber: Suthor ist CO2 neutral

„Suthor arbeitet hauptsächlich mit Papier. Das wird aus einem nachwachsenden Rohstoff, nämlich Holz gewonnen. Papier hat außerdem von allen Werkstoffen in Deutschland die höchste Recycling-Quote. „Und das seit Jahren“, sagt der Marketingleiter. „Das war für uns als Druckerei eigentlich schon immer glasklar“, erklärt er. „Wir mussten uns aber erneut bewusst machen, dass man diese positiven Eigenschaften des Werkstoffs Papier heute wieder aktiv und neu gegenüber dem Verbraucher kommunizieren muss.“

Tatsächlich wünschen sich heute Werbeartikelhändler und ihre Kunden, dass Give-Aways und Dekorationen keinen negativen Einfluss auf die Umwelt ausüben. Deshalb engagierte Suthor den Dienstleister ClimatePartner. Im Rahmen der Zertifizierung durch ClimatePartner, als klimaneutraler Gesamtbetrieb sowie als klimaneutrale Produktion, wurden deshalb Verbesserungen eingeführt sowie bereits erfolgte klimafreundliche Maßnahmen eingeordnet. „Bereits seit Jahren betreiben wir in Nettetal Regenwasser-Management“, so Bühler. „Auch LEDs zur energiearmen Beleuchtung sowie möglichst sparsame IT und andere Maschinen und Geräte mit niedrigem Energieverbrauch sind bereits sukzessive in den letzten Jahren eingeführt worden.“

Bühler erzählt weiter: „Unsere Photovoltaikanlag auf dem Dach verrichtet mittlerweile auch schon seit acht Jahren ihren Dienst. Damit decken wir unseren Strombedarf für Beleuchtung und Kleingeräte weitgehend selbst ab. Was dann noch übrig bleibt, sind etwa 500 Tonnen CO2 pro Jahr, die wir mit Zertifikaten ausgleichen. Über die Klimaschutzzertifikate finanzieren NGOs und Regierungen klimafreundliche Projekte in aller Welt. Es freut mich, dass wir als Unternehmen mit dem Erwerb von Klimazertifikaten dazu beitragen können.“

Suthor Luftaufnahme
Luftaufnahme des Suthor-Geländes: Man sieht die Solar-Module.
Suthor Luftaufnahme
Das alte und das neue Suthor-Logo im Vergleich. Die aktuelle Version ruht auf einem Blatt.

Suthor und die drei Säulen der Nachhaltigkeit

Das Traditionsunternehmen Suthor, das in dritter Generation von den beiden Geschäftsführern Ralf Stobbe und Kevin Suthor geführt wird, engagiert sich allerdings nicht nur für die Umwelt. „Wir bevorzugen den internationalen Nachhaltigkeitsbegriff, der von den drei Säulen Ökologie, Ökonomie und Sozialwesen ausgeht. Über Ökologie haben bereits gesprochen, und über Ökonomie braucht man sich bei Suthor auch keine Sorgen machen. „Ein Unternehmen, das 90 Jahre seinem deutschen Standort treu bleibt, ist nicht auf den schnellen Euro aus. Das haben wir, so denke ich, bereits bewiesen.“ Wichtig ist Suthor natürlich auch die soziale Säule des Nachhaltigkeitsbegriffs. „Als Mitglieder der Verbände GWW und BWL haben wir bereits vor Jahren die entsprechenden ‚Codes of Conduct‘ unterzeichnet und bieten tariftreue, faire und soziale Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeiter im Inland und auch bei Partnern im Ausland“, erklärt Geschäftsführer Kevin Suthor.

Suthor mit CO2 Zertifikat
V.l.: Die Suthor-Geschäftsführer und Inhaber Ralf Stobbe und Kevin Suthor mit CO2-Zertifikat des TÜV Österreich.

Das gilt für Festangestellte ebenso wie für Menschen, die der in Nettetal traditionellen Heimarbeit nachgehen. Zumeist setzen sie die Werbeartikel zusammen. Für Suthor ergab sich aus fairen Arbeitsbedingungen schon vor Jahrzehnten ein ganz handfester Standortvorteil. Denn als in der Region in den siebziger Jahren die Textilindustrie abwanderte, konnte man qualifiziertes Fachpersonal für die eigenen Konfektion und Näherei gewinnen. Heute arbeiten zum Teil bereits dritte Generationen von Konfektionären und Konfektionärinnen bei Suthor. „Wir haben deshalb keine Probleme in diesem Mangelberuf hochqualifiziertes Personal zu bekommen“, freut sich Suthor. „Gegen unsere qualifizierten Fachkräfte kommt bei unserer Arten- und Variationsvielfalt keine heute erhältliche Maschine an.“ Schöner Nebeneffekt: Suthor gilt als begehrter Arbeitgeber. Das Unternehmen schafft so im ländlichen Raum Job- und Lebensperspektiven und das bereits seit Jahrzehnten.

Was bedeutet ein CO2-neutraler Suthor für Händler und Kunden?

Von Suthor als CO2-neutralem Betrieb profitieren Endkunden ebenso wie ihre Händler“, erklärt Marketingleiter Bühler. „Unsere Produkte dürfen als CO2-neutral produziert verkauft werden. Das offizielle Logo kann ohne weitere Zertifizierung auch zur Kommunikation genutzt werden. Die meisten anderen Zertifizierungssysteme können das nicht leisten. Das ist für die gesamte Lieferkette ein großer Vorteil.“