Werbeartikel Messe

Keine Messe ohne Werbeartikel

Messen sind wichtige Plattformen zur Kundengewinnung und -bindung. Werbeartikel sind hier zur Unterstützung unverzichtbar.

„Messen sterben aus“, so die Vorhersage zur Jahrtausendwende. Internet-Auftritte, virtuelle Pressekonferenzen und Online-Messen sollten die Veranstaltungen auf Messegeländen ablösen. Heute nutzen laut der Befragung AUMA Messe Trend 86 Prozent der befragten Unternehmen Messen, um die Bekanntheit des Unternehmens  zu steigern.

Für 85 Prozent der Aussteller geht es darum, Stammkunden-Kontakte zu pflegen. 82 Prozent wollen außerdem neue Produkte oder Dienstleistungen präsentieren. 84 Prozent suchen neue Kunden, 80 Prozent wollen das Image des eigenen Unternehmens verbessern. Bei all diesen Zielen können Werbeartikel helfen.

Ziele für den Einsatz von Werbeartikeln festlegen

Messen sind kostspielig. Damit sie die gewünschte Wirkung haben, sollte man unbedingt im Vorfeld einen Messeplan aufstellen. In ihn gehören dann wichtige Eckdaten wie Zielsetzung und Besucherstruktur. Diese sind auch wichtig, um die richtigen Werbeartikel zu bestellen.

Besucher-Messen erfordern andere Werbemittel als reine Fachbesucher-Veranstaltungen. Doch auch bei Konsumenten-Messen kommen Partner, Kunden und Interessenten an den Stand. Für sie sollten passende Werbeartikel geordert werden.  Für das allgemeine Publikum haben sich Streuwerbeartikel bewährt. Bei Geschäftspartnern darf es dagegen durchaus etwas hochwertiger werden. So jedenfalls  lautet die Faustregel.

Werbeartikel für die B2C-Kommunikation auf Messen

Sie sind heute seltener geworden, doch es gibt sie noch: Nämlich die Messegäste, die auf Besuchermessen den Eintritt gegen die erhaltenen Give-Aways aufrechnen. Planvoll durchkämmen sie die öffentlichen Standbereiche. Sie sind auf der Suche nach Kugelschreibern, Blöcken, Haftnotizen oder Schlüsselbändern. Mitunter hat sich für manche Werbeartikel eine richtige Sammler-Szene gebildet.

Für solche Besucher halten viele Aussteller Streuwerbeartikel  bereit. Diese sollte man möglichst rechtzeitig ordern. Das gibt die Möglichkeit, den Einsatz der Werbemittel im Rahmen einer integrierten Kampagne zu planen. Man kann beispielsweise die Abgabe des Kugelschreiber oder den Notizblocks mit einer Umfrage oder einer Gewinn-Aktion verbinden. So bleibt die Marke noch besser im Gedächtnis.

Auch beim Streuartikel ist die Qualität entscheidend. Denn je länger der Empfänger ihn einsetzen kann, desto öfter wird er ihn benutzen. Doch auch schlechte Qualität brennt sich ein. Wenn der Kugelschreiber nicht schreibt, der Einkaufswagen-Chip klemmt, das Schlüsselband abfärbt, zieht der Konsument Rückschlüsse auf die Qualität des verteilenden Unternehmens.

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Der Software-Hersteller SAi hat Werbeartikel in der neuen Hausfarbe Lila herstellen lassen.

Werbeartikel für die B2B-Kommunikation auf Messen

Auf reinen Fachmessen und unter Fachpublikum ist mit „Werbeartikeljägern“ eher nicht zu rechnen. Streuwerbung für die Image-Verbesserung kann sich trotzdem lohnen. Das gilt vor allem, wenn sie im hektischen Messealltag unmittelbaren Nutzen zeigen.

Schon süße Werbung, man während des „Nachmittagslochs“ verteilt, erzielt manchmal nachhaltig Wirkung. Und mit einem Schlüsselband mit Smartphone-Halter hat man schon Vorstandsvorsitzende auf den Stand gelockt. Werden Sie kreativ!

Auf Fachmessen sind Termine mit Partnern, Kunden und Interessenten sehr häufig. Sie dienen der Kommunikation und Kontaktpflege. Entsprechend hochwertig sollten bei dieser Gelegenheit die verteilten Werbeartikel sein. Denn wer sich eine Stunde Zeit nimmt, um mit dem Vertrieb zu sprechen, will nicht mit einem erkennbaren Cent-Artikel zum Abschied abgespeist werden.

Eine Gabe an einen Partner kann etwa ein Büroartikel sein, eine Konferenzmappe oder auch eine hochwertige Tasche oder ein Rucksack. Letztere sorgen nicht nur auf der Messe, sondern womöglich auch im beruflichen und privaten Umfeld des Empfängers für Markenpräsenz.

Wenn die  Besucher meist im Vorfeld bekannt sind, besteht die Möglichkeit, den Werbeartikel mit Namen zu personalisieren. Das kann man mit Digitaldruck heute ganz ohne Probleme.  Es drückt die Wertschätzung für den Gast auch noch einmal besonders aus.

Den Einsatz von Werbeartikel auf Messen optimieren

Wenn man den Einsatz von Werbeartikeln auf Messen und Events optimieren will, dann lohnt es sich, die Mülleimer am Messegelände aufzusuchen. Denn wenn eine Gabe gehäuft zurückgelassen wurde, sollte man sich die Zeit für eine Analyse möglicher Gründe nehmen. Wirkte der Werbeartikel zu billig? Traf er nicht den Geschmack des Zielpublikums? Wurde womöglich an mehreren Ständen das gleiche Werbemittel verteilt?

Bei Flugreisenden kommt auch noch die Frage hinzu, ob ein Werbeartikel ins Handgepäck passt. Scharfe oder sperrige Gegenstände, aber auch Flaschen oder Tuben mit mehr als 100 ml Inhalt müssen aufgegeben werden.

Das kostet Reisende nicht nur Zeit, sondern auch Geld. Deshalb werden solche Werbeartikel oft spätestens am Flughafen entsorgt. Hier kann es sinnvoll sein, noch am Stand den Versand anzubieten. Das wirkt souverän und organisiert. Außerdem klärt es auch gleich, welcher Besucher an dem Werbeartikel wirklich interessiert ist.

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Der Maschinenhersteller vhf produzierte Postkarten und Minz-Döschen als Werbeartikel mit Schwarzwald-Motiv. Die Modelle konnte man am Stand persönlich treffen.
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Checkliste Werbeartikel für Messestände

  • Handelt es sich um eine Publikums- oder eine Fachmesse?
  • Kann man Streuwerbung mit einer Kampagne oder Aktion flankieren?
  • Welche Bedürfnisse hat die Zielgruppe auf der Messe oder in ihrem Lebens- und Arbeitsumfeld?
  • Können Werbeartikel für Partner und Kunden personalisiert werden?
  • Stimmt die Qualität der angebotenen Werbemittel?
  • Kann man den Werbeartikel leicht mitnehmen?